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VON ZANTHIER & DACHOWSKI
Aktuelle Fachbeiträge
 

Arbeitsrecht und Personalberatung 5. Ausgabe der Konferenz „Zeit für Entgeltgleichheit!“ – Recht, Praxis und Verantwortung

Wir traten als juristische Expertinnen auf:

Karolina Barałkiewicz‑Sokal und Paula Staszak‑Urbańska (VON ZANTHIER & DACHOWSKI). An unserer Seite stand ein interdisziplinäres Expertengremium, das das Thema Entgelttransparenz aus der Perspektive von Recht, Business, HR, Vergütung, Change Management und Kommunikation beleuchtet hat:

  • Nadia Winiarska – Arbeitsabteilung der Konföderation Lewiatan
  • Maciej Rosa – Managing Partner, Berater bei InConsulting
  • Anna Makowska – Präsidentin des Landesverbandes gegen Mobbing (Krajowe Stowarzyszenie Antymobbingowe)
  • Karolina Kałużna – Senior Specialist für IT‑Talentakquise bei Codelab

Ein besonderer Gast der Konferenz war außerdem Marcin Stanecki – Hauptarbeitsinspektor, der – wie immer – die unschätzbare Perspektive der Aufsichtsbehörden und Verwaltung einbrachte und reale Richtungen für die Auslegung und Anwendung der bevorstehenden Vorschriften aufzeigte.


Die wichtigsten Schlussfolgerungen: Umsetzung ist ein Prozess, keine einmalige Aktion

Eines klang besonders deutlich:

Die Umsetzung der Richtlinie zur Entgelttransparenz ist ein Prozess, keine einmalige Maßnahme.

Die Expertinnen und Experten betonten, dass:

  • es sich um ein strategisches Projekt für die Organisation handelt,
  • eine ordnungsgemäße Umsetzung die Rechtssicherheit der Arbeitgeber erhöht,
  • Nichtstun heute Druck, Chaos und Risiko im Jahr 2026 bedeutet,
  • eine wirksame Umsetzung einen systemischen Ansatz aus Recht, HR, Finanzen und Management erfordert.

Wir haben zudem daran erinnert, dass die Richtlinie am 7. Juni 2026 in Kraft tritt — und dass die Zeit für eine gute Vorbereitung deutlich kürzer ist, als es scheint.


Fakten statt Mythen

Ein großer Teil der Konferenz widmete sich der Entkräftung von Mythen rund um Entgelttransparenz:

  • Transparenz ≠ Veröffentlichung individueller Gehälter,
  • die Richtlinie ≠ „allen das gleiche Gehalt“,
  • es ist kein reines HR‑Projekt,
  • die Nicht‑Umsetzung wird mehr kosten als eine gute Umsetzung.

Es wurde klar — Entgelttransparenz kann ein Management‑Instrument sein, nicht nur eine regulatorische Pflicht.


Starke Partner an unserer Seite

Diese Konferenz wäre ohne unsere Schirmherrschaften und Partner, von denen uns viele seit Beginn unterstützen, nicht möglich gewesen. Vielen Dank für Vertrauen, Zusammenarbeit und die gemeinsame Qualitätsarbeit an diesem Projekt: Staatliche Arbeitsaufsichtsbehörde (PIP), Lewiatan-Konföderation, Arbeitgeberverband Großpolen, Niederländisch-Polnische Handelskammer (NPCC), Deutsch-Polnischer Wirtschaftskreis (DWK), Sonderwirtschaftszone Kamienna Góra, Women in Law, ePsycholodzy.pl, ProUp Solutions, InConsulting, Nationaler Verein gegen Mobbing, Divercity+.


Starke Gemeinschaft und reale Wirkung

Die diesjährige Ausgabe versammelte über 400 Teilnehmende, alle Ausgaben zusammen – über 2 000 Personen.

Für uns ist das ein klares Signal, dass die Themen Entgeltgleichheit, die Bekämpfung von Diskriminierung und Mobbing sowie der Aufbau reifer Organisationen nicht nur aktuell, sondern tatsächlich notwendig sind.


Bis zur nächsten Ausgabe

Wir arbeiten bereits an der nächsten Ausgabe der Konferenz.

Die 6. Ausgabe bringt noch mehr Praxis, Erfahrungen aus Organisationen, aktuelle gesetzgeberische Informationen sowie Gespräche darüber, wie man Veränderungen klug und sicher umsetzt.

Vielen Dank, dass Sie dabei sind.

Ihre Präsenz gibt dieser Konferenz Sinn.

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